Rechtsinformationen zur Mietkaution / Mietsicherheit

21. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Mieter - Rechte und Pflichten, Vermieter - Rechte und Pflichten

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Wie hoch darf die Mietkaution ausfallen?

Die Mietkaution darf höchstens drei Netto-Monatsmieten (Kaltmieten, also ohne Berücksichtigung der Nebenkosten), zum Zeitpunkt des Abschlusses des Mietvertrages, entsprechen (§ 551 Abs. 1 BGB). Eine spätere Anhebung der Mietkaution, bedingt durch eine Mieterhöhung, ist nicht möglich. Gemäß § 551 BGB ist bei einem Mietverhältnis über Wohnraum die Höhe der Sicherheit auf den dreifachen Mietzins begrenzt. Höhere – schon geleistete Zahlungen – kann der Mieter zurückverlangen. Die Mietkaution darf bei einer Wohnraumvermietung also maximal 3 Monatsmieten ausmachen. Grundlage ist die Kaltmiete oder Nettomiete bzw. die Summe der Zahlungen an den Vermieter ohne Nebenkosten. Bei der Bestimmung der maximalen Kautionshöhe werden mithin nicht die Nebenkosten berücksichtigt, über die getrennt abzurechnen ist.

Tipp: Ist eine Inklusivmiete (also Nettomiete einschließlich Nebenkosten) vereinbart, ist die Kaution auch in dieser vollen Höhe zu erbringen und zwar ebenfalls höchstens 3-fach.

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